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Achtung Telefonfalle

11.04.2017 Eine der neueren und momentan weit verbreiteten Betrugsmethoden von Trickbetrügern ist die Manipulation originaler Rufnummern.

Das Opfer - meist ältere Menschen - wird von einem vermutlichen Staatsanwalt oder Rechtsanwalt oder von einem falschen Polizisten angerufen und über bevorstehende Ermittlungen informiert. Um die eingeleiteten Ermittlungen nicht zu gefährden, verlangt man vom Opfer absolute Verschwiegenheit.

Oft meldet sich ein zweiter Anrufer beim Opfer und rät ihm, sein Vermögen in Sicherheit zu bringen, weil dies durch kriminelle Aktivitäten gefährdet sei. Dem Opfer wird geraten sein Geld auf ein bestimmtes Konto zu überweisen oder einem Boten zu übergeben. der das Geld sicher verwahrt.

Das perfide dabei ist, die Nummer die im Display des Telefons angezeigt wird, ist echt. Das funktioniert, weil es technisch möglich ist, eine Verbindung mit allen deutschen Vorwahlziffern einzurichten. Die Betrüger rufen somit unter der originalen Nummer einer Behörde, einer Dienststelle oder eines Büros an. Sucht der Angerufene also im Telefonbuch oder im Internet nach der Nummer, sieht er, dass diese tatsächlich einem Anwalt, einer Polizeibehörde oder ähnliches gehört.

Um nicht auf solche Betrügereien hereinzufallen muss man wissen, dass weder die Polizei, noch die Staatsanwaltschaft noch irgendeine Behörde am Telefon Geld verlangt. Lassen Sie sich also nicht von der Drohkulisse eines vermeintlichen Ermittlungsverfahrens einschüchtern. Legen Sie einfach auf und informieren sie die Polizei danach.

Schon gar nicht werden Sie unter Verwendung der Notrufnummer 110 angerufen, die mit irgendeiner Vorwahlnummer versehen wird. Die Notrufnummer 110 ruft man an, man wird aber nie unter Verwendung dieser Nummer selbst angerufen.

Bericht von Herrn Hans-Joachim Klotz - Sicherheitsberater

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