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Johann-Michael-Sailer-Grundschule Barbing erhält Auszeichnung als „MINIPHÄNOMENTA-Schule“

06.05.2021 Spielerisch lernen und sich Antworten auf naturwissenschaftliche Phänomene selbstständig erarbeiten: Das ist das Ziel der MINIPHÄNOMENTA in Bayern. Für die nachhaltige Integration des pädagogischen Konzepts hinter der MINIPHÄNOMENTA erhält die Johann-Michael-Sailer Grundschule Barbing nun die Auszeichnung „MINIPHÄNOMENTA-Schule“.

Das außerordentliche MINT-Engagement der Schule wird von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0 des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e.V. gewürdigt. Hinter dem Projekt stehen die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm als Hauptförderer.

Die deutschlandweit einmalige Auszeichnung “MINIPHÄNOMENTA-Schule” wird alle zwei Jahre verliehen und würdigt den Einsatz und das langfristige Engagement der Schule rund um das Projekt MINIPHÄNOMENTA in Bayern. Derzeit dürfen sich 10 Grundschulen in ganz Bayern „MINIPHÄNOMENTA-Schule“ nennen, dieses Jahr kommen weitere drei hinzu – unter ihnen die Grundschule Barbing. Für alle stand am Anfang die Teilnahme am Projekt: 14 Tage stehen den Schüler*innen knapp 50 Experimentierstationen im Schulgebäude zur Verfügung, die anschließend nachgebaut werden. Ein Jahr nach der Teilnahme am Projekt kann sich die Schule für die Auszeichnung „MINPHÄNOMENTA-Schule“ bewerben. Neben dem Nachbau einiger Stationen ist vor allem die langfristige Integration in den Schulalltag unter Einhaltung des besonderen pädagogischen Ansatzes wichtig. Die anhaltende Nutzung der selbstgebauten Stationen schafft die besten Voraussetzungen für ein stabiles Interesse der Kinder an Naturwissenschaft und Technik. Der spielerische Zugang zu diesen Wissensbereichen fördert das kreative Problemlösungsverhalten und kreiert zudem eine konstruktive Lernatmosphäre zwischen Schule, Eltern und Kindern.

Die MINIPHÄNOMENTA zu Gast in Barbing

Der Experimentierparcours stand den Kindern im Schulgebäude der Johann-Michael-Sailer Grundschule 2018 zur Verfügung. Seit dem Nachbau sind die Stationen und die Auseinandersetzung mit MINT-Themen durch selbstständiges Forschen und Experimentieren nun Teil des Schulalltags. Schulleiterin Margarete Gatt-Bouchouareb freut sich sehr über die Auszeichnung „MINIPHÄNOMENTA-Schule“: „Wir sind stolz auf alle Kinder, Eltern und Lehrkräfte, die sich so tatkräftig an dem Projekt beteiligt haben. Die Auszeichnung haben wir uns als Schulgemeinschaft verdient!“

Die naturwissenschaftlich-technischen Experimente der MINIPHÄNOMENTA sind an zwölf Grundschulen pro Schuljahr in ganz Bayern zu Gast. Die Kinder probieren die Experimente, die zwei Wochen lang kostenlos im Schulhaus zur Verfügung stehen, selbstständig aus, entdecken naturwissenschaftliche Phänomene und begreifen technische Zusammenhänge ganz spielerisch. Im Anschluss baut die Schulfamilie gemeinsam mit regionalen Sponsoren einige Stationen nach, sodass das Projekt nach dem Besuch der MINIPHÄNOMENTA nachhaltig in der Schule verankert ist. Auch wenn die Lehrkräfte sich im Hintergrund halten und die Kinder eigenständig lernen lassen, sind sie als Lernbegleiter*innen weiterhin essentieller Bestandteil einer erfolgreichen Durchführung: In einer zweitägigen Fortbildung erfahren sie mehr über die Hintergründe und das pädagogische Konzept der MINIPHÄNOMENTA, um diese anschließend in ihren Schulen erfolgreich zu integrieren.

Hauptförderer der MINIPHÄNOMENTA in Bayern sind die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm. Deren Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt begründet das Engagement des Verbands so: „Bayern braucht auch in Zukunft Fachkräfte im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Zugleich sind diese Berufe zukunftssicher und gut bezahlt. Deswegen wollen wir schon die Kleinen für Naturwissenschaft und Technik begeistern und unterstützen die MINIPHÄNOMENTA aus voller Überzeugung.“

Über Technik – Zukunft in Bayern 4.0

21 Jahre Technik – Zukunft in Bayern 4.0: Seit dem Jahr 2000 verfolgt die Bildungsinitiative das Ziel, Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern. In 16 Projekten – vom Kindergarten- und Schulalter bis zum Übergang in Ausbildung oder Studium – soll das Interesse der Teilnehmer*innen für technische, naturwissenschaftliche und digitale Zusammenhänge geweckt werden. Möglich machen das die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm (Hauptförderer) und "Wirtschaft im Dialog" im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. (Träger). Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert ebenfalls die Initiative. Weitere Informationen: www.tezba.de

Über das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. wurde 1969 von den Bayerischen Arbeitgeberverbänden gegründet und ist gemäß seiner Satzung im gesellschaftspolitischen Auftrag tätig. Die gemeinnützige Organisation ist heute eines der größten Bildungsunternehmen in Deutschland. Unter dem Dach des bbw e. V. sind 17 Bildungs-, Integrations- und Beratungsorganisationen mit rund 10.500 Mitarbeiter*innen tätig – vor allem in Bayern, aber auch bundesweit sowie international in 25 Ländern auf vier Kontinenten. Das bbw bietet sowohl frühkindliche Betreuung, Aus- und Weiterbildung für öffentliche Auftraggeber*innen und Unternehmen als auch ein Studium an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft. Zum Portfolio gehören zudem Dienstleistungen wie Zeitarbeit und eine Transfergesellschaft.

Johann-Michael-Sailer Grundschule Barbing

Kategorien: Rathaus