Wir sagen DANKE | Rama-Dama Aktion „Die Gemeinde räumt auf!“

08. April 2022 : 200 Helfer beim Rama-Dama in der Großgemeinde – Von Kleidung bis Reifen alles dabei

Von Barbing bis Eltheim bliesen am Samstagvormittag die Agenda-21-Arbeitskreise, Feuerwehren, Schützen-, Sport-, Fischer- und Obst- und Gartenbauvereine zum Rama-Dama. Vom Kindergartenkind bis zum Rentner unterzogen die Bürger die Fluren der Großgemeinde einem gründlichen Frühjahrsputz. Alle waren voller Enthusiasmus dabei; Müllsack um Müllsack füllte sich. Der Unrat wurde auf Anhänger verladen und auf dem Bauhof entsorgt.

Die fleißigen Helfer aus den Orten Barbing, Sarching, Friesheim, Illkofen, Auburg, Altach und Eltheim streiften auch heuer wieder die Arbeitshandschuhe über und bewaffneten sich mit Müllsäcken, Eimern und Greifern. Für die örtlichen Vereine gehört das Rama dama längst zum Jahresprogramm.

Bereits vor ein paar Tagen legten die Nordic Walkerinnen der SpVgg Illkofen entlang ihrer Strecke los. Am Samstagvormittag war dann sozusagen Großputztag: Schon vor neun Uhr morgens standen die Ersten total motiviert bei den örtlichen Feuerwehrhäusern, während man sich in Barbing um 9.30 Uhr am Rathaus traf. Besonders freute es die Vereinsvorsitzenden und Agenda-Arbeitskreissprecher, dass so viele Kinder und Jugendliche dabei waren.

Die fleißigen Helfer, die neben Müllsäcken auch Leiterwagen und Schubkarren mit sich führten, grasten Straßenränder ab, schlugen sich in die Büsche, knoteten Müllsäcke zu und warfen sie auf die Anhänger oder Transporter.

Für sie alle gab es einiges zu tun, um die Großgemeinde von all dem unliebsamen, manchmal unachtsam weggeworfenen, aber oft auch in Nacht-und-Nebel-Aktionen illegal entsorgten Müll zu befreien. Das Spektrum des gefundenen Mülls reichte von Papier-, Glas und Plastikmüll über Windeln, Farbeimer und tütenweise entsorgtem Hausmüll bis hin zu Klappstühlen oder Batterien, Schuhen, Klamotten und Autoreifen. „Da kann man nur mit dem Kopf schütteln angesichts der Unverfrorenheit mancher Zeitgenossen, die pralle Mülltüten mit Hausmüll einfach am Wegrand ablegen“, ärgerte sich ein Helfer. Aber auch achtlos aus dem Auto geworfene Tüten und Becher von Fastfood-Restaurants waren vielerorts zu finden. Wie man bei allen Vereinen betonte, sei zwar die Menge des gefundenen Mülls leicht zurückgegangen, aber es sei immer noch viel zu viel.

Bis zur Mittagszeit sammelten die fleißigen Helfer und waren am Ende selbst erstaunt, wie viel Müll wieder zusammengekommen war. Die von der Gemeinde Barbing und Landwirten bereitgestellten Anhänger füllten sich zusehends, ebenso wie der Container am Barbinger Bauhof. Auch wenn das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung zu wachsen scheint, sind solche Aktionen immer noch nötig. Nicht nur, dass der wild abgelagerte Müll die Landschaft verschandelt und die Umwelt belastet, es kommen auch hohe Entsorgungskosten hinzu.

Die Gemeinde Barbing, die dieses Engagement sehr zu schätzen weiß, übernahm nicht nur die Entsorgung des gesammelten Mülls, sondern auch die deftigen Brotzeiten in den Vereinsheimen oder Gasthäusern, die sich alle wirklich verdient hatten. Allen aktiven Müllsammlern jeder Altersstufe gebühre großer Dank und Anerkennung, waren sich die Vereinsvorsitzenden der einzelnen Ortsteile einig. Diesem Dank schloss sich auch das Gemeindeoberhaupt Hans Thiel an.

Bericht: Christine Kroschinski, Donau-Post

Wir sagen allen Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Barbing ein herzliches Dankeschön, die sich an der Rama-Dama Aktion „Die Gemeinde räumt auf!" beteiligt haben.

Großen Einsatz zeigen unsere gemeindlichen Vereine und Organisationen rund um unsere Fluren.

Für eine saubere Natur! 

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